Nebelhöhle und Bärenhöhle

Die Gemeinde Sonnenbühl kennt man vor allem dank ihrer unterirdischen Schönheiten. Sowohl die Nebelhöhle als auch die Bärenhöhle mit der mit ihr verbundenen Karlshöhle sind Tropftsteinhöhlen mit teilweise sehr schönen Stalagmiten und Stalagtiten. In beiden kann man erleben, was es unter anderem bedeutet, dass die Schwäbische Alb ein aus Kalksteinen bestehendes Karstgebirge ist. Die Höhlen machen den UNESCO Geopark Schwäbische Alb so richtig erfahrbar.

Nebelhöhle und Bärenhöhle

Die Karlshöhle wurde bereits 1834 entdeckt, während die Bärenhöhle erst 1949 entdeckt worden ist. Ihren Namen verdankt die Bärenhöhle den zahlreichen Skeletten von Höhlenbären, die in ihr gefunden wurden. Etliche Schädel und Knochen sowie ein restauriertes Bärenskelett können in der Höhle besichtigt werden.
Die Bärenhöhle liegt in der Nähe von Sonnenbühl-Erpfingen im Gestein des weißen Jurakalks. Sie ist auf über 250 m begehbar und besticht sowohl durch ihre schönen Tropfstein- und Deckenbildungen als auch durch den breiten Fundhorizont, der vom Pleistozän vor über 1,5 Mio. Jahren bis in die Frühe Neuzeit im 17. Jahrhundert reicht. Die Temperatur beträgt ganzjährig 8-10° Celsius.

Die Nebelhöhle liegt im Gestein des weißen Jurakalks unweit von Sonnenbühl-Genkingen. Sie ist auf rund 450 m begehbar. Die Temperatur beträgt das ganze Jahr über 8-10° Celsius. Die Nebelhöhle ist nicht nur eine der längsten und schönsten, sondern auch eine der ältesten Schauhöhlen der Schwäbischen Alb. Bereits 1596 berichtet der Tübinger Geschichtsschreiber Martin Crusius, dass „darein die Leuthe offt mit Lichtern gegangen und kein Ende haben finden können.“ Schon 1715 erscheint die erste ausführliche Beschreibung der Höhle im Druck, weil – so die Begründung – fast täglich einzelne Personen und kleinere Gruppen die Höhle besuchen. Der Höhlentourismus hat hier also lange Tradition.

Übernachten in Bad Urach

Alle Gastgeber anzeigen